Test - Roy Gregory: Emitter 2 Exclusive HV
Veröffentlicht von ASR Audio in ASR Neuigkeiten · Samstag 09 Mai 2026 · 7:15
Tags: Roy, Gregory, Gy8, HiFi, Test, Emitter
Tags: Roy, Gregory, Gy8, HiFi, Test, Emitter
Quelle - Fotos: Gy8.com
Unser Emitter 2 Exclusive HV hat bereits im verhangenen Jahr die Reise zu Roy Gregory nach Frankreich angetreten. Nach der perfekten Integration des Emitters in seine HiFi-Kette, hat Roy Gregory nach einer sehr ausgiebigen Testphase die Qualitäten unseres Verstärkers auf seiner Plattform Gy8.com beschrieben.
Den Link zum Test finden Sie am Ende des Artikels.
Wir möchten Ihnen Roy Gregory kurz vorstellen, auf Tests im allgemeinen eingehen - und noch ein paar gute Tipps an Sie richten.
Quelle - Foto: HighFidelity.pl
Wer ist Roy Gregory?
Gregory ist einer der angesehensten und erfahrensten Publizisten und Redakteure in der HiFi Branche. Er war Gründer und langjähriger Chefredakteur des britischen Magazins Hi-Fi Plus. Aktuell betreibt er seine eigene Plattform GY8.eu und schreibt für TheAudioBeat.com.
Roy Gregory ist zudem System-Setup Spezialist und gilt als Experte für die präzise Aufstellung und mechanische Abstimmung von HiFi-Komponenten. Sein Fokus richtet er auf die systemische Gesamtheit einer Audio-Kette statt nur auf Einzelkomponenten. Er vertritt die Philosophie, dass die korrekte Installation eines Systems oft wichtiger ist, als der Preis der Einzelgeräte. Er ist bekannt für seine detaillierten Testberichte von High-End-Equipment, welches er auch zu genüge in seiner Testumgebung besitzt.
Seine erste Begegnung mit dem Emitter II fand in Harry Pearsons (Gründer vom Audio-Magazin The Absolute Sound) Referenzanlage in Sea Cliff statt.
Quelle: Stereophile.com - Harry Pearson (links) The Absolute Sound - mit Stereophile-Gründer J. Gordon Holt (rechts). Foto: Chris Yuin.
Zu diesem Zeitpunkt war der Emitter 2 der neu installierte Referenz-Verstärker von Pearson, der eine ganze Reihe seiner besten und extrem teuren Einzelkomponenten durch den Emitter ersetzte.
Aus diesem Grund kam der Emitter dann auch 2008 auf die Titelseite von The Absolute Sound, nachdem er 2006 in der Stereophile für mächtig Aufsehen in der HiFi-Welt gesorgt hat.
Das Resultat war in Summe der internationale Durchbruch des Emitters und später auch der Phono Basis (die im Moment noch von Roy Gregory in der neusten Version unter die Lupe genommen wird).
Welche Aussagekraft haben Testmagazine?
Damals wie heute arbeiten seriöse HiFi-Magazine im Dienste ihrer Leserschaft. Hersteller kommen und gehen, aber die Leserschaft bleibt. Wenn sich ein Magazin als fundiert und transparent erweist, wird die Leserschaft anwachsen statt abzuwandern. Das Magazin profitiert durch Auflage und Klicks - und bei entsprechender Qualität auch der Hersteller.
The Absolute Sound und Stereophile war insbesondere damals dafür bekannt, dass ein Test getreu nach dem niederländischen Motto "Tod oder Gladiolen" für ein Gerät ausfallen konnte. Für gewichtige Magazine und dessen Redakteure spielen Herstellernamen in der Beurteilung dessen Produkte keine Rolle.
Im Vordergrund steht immer der Wettbewerbsgedanke und die Leistung des Produktes. Ohne diese beiden Attribute würde auch kaum Weiterentwicklung stattfinden.
Um ein Produkt vernünftig beurteilen zu können, müssen die Redakteure auch selbst über die besten und stimmigsten Komponenten verfügen - um überhaupt erst die klanglichen Qualitäten von HiFi-Geräten aufdecken zu können. Nur wer permanent mit den Besten und stimmigsten HiFi-Anlagen vertraut ist, kann auch ein fundiertes Statement aller Preisklassen und Qualitäten abgeben.
Wir fühlen uns auch unseren Kundinnen und Kunden gegenüber verpflichtet, unsere Verstärker bei wirklich aussagefähigen Magazinen und erfahrenen Redakteuren unter die Lupe nehmen zu lassen.
Quelle - Fotos: sunnyaudiovideo.com
Hier sehen sie von unserem Partner aus den USA zwei Anlagen auf einer Veranstaltung, die jeweils über den digitalen wie auch den analogen Zweig betrieben werden. Die jeweiligen Lautsprecher kommen von Rockport und Stenheim, die Plattenspieler von Brinkmann, der digitale Zweig von Wadax und die Verstärkung von uns.
Der digitale Zweig, also die Wadax Geräte, sind auch, aber nicht nur wegen ihrer Konfigurationsmöglichkeiten im Moment die besten DAC und Transporter die es zu kaufen gibt. Das rechte Wadax-System liegt preislich bei etwa 400.000 Euro. Die Qualitäten solcher Geräte kommen jedoch erst zur Geltung, wenn Verstärker und Lautsprecher in der Lage sind, diese auch zu nutzen.
Sicherlich ist der Preis für die meisten Leute abschreckend, aber solche Geräte sind nun mal notwendig, um die Entwicklung im HiFi-Bereich voranzubringen.
So ist das auch bei uns, wenn auch in etwas anderen Preisbereichen. Ohne die Erfahrungswerte und die daraus resultierende Entwicklungstiefe unseres Emitter 2 in der höchsten Ausbaustufe, würde unser Emitter 1 Basic lange nicht die klanglichen Qualitäten liefern können, dessen er zu leisten im Stande ist.
Neben unseren Kundinnen und Kunden sind insbesondere auch unsere Partner dafür verantwortlich, dass ASR Verstärker immer nachvollziehbar in der besten Infrastruktur weiterentwickelt werden können. Das jedoch alles im Einklang mit unserem Schaltungskonzept, damit weiterhin so gut wie jeder Lautsprecher am Emitter exzellent performen kann.
Wir haben von Roy Gregory testen lassen, weil er eben auch das Wadax System zur Hand hat - und eine um die 200.000 Euro Verstärkung im Vergleich mit einbeziehen kann. Auch auf diese Art und Weise bekommen wir zusätzlich wichtige Informationen, die wir in die Weiterentwicklung unserer Geräte mit einbeziehen können.
An dieser Stelle sagen wir Danke an die Hersteller und Entwickler, deren tolle Geräte bei Roy Gregory an unserem Test teilgenommen haben.
Grundsätzliches zu Verstärkern:
Beim Verstärker ist es wichtig, dass er Kleinstsignale und Impulse aus den Quellgeräten mit der geforderten Geschwindigkeit, Auflösung und Dynamik an den Lautsprecher weitergegeben kann.
Viele Leute die gerne lange Zeit am Stück Musik hören, kennen vielleicht das sogenannte verflixte halbe Jahr. In diesem Zeitraum werden oftmals neu angeschaffte Verstärker aus der heimischen HiFi-Anlage ausgetauscht, obwohl die beim ersten Eindruck doch so überzeugend waren.
Das hat folgenden Grund:
Wenn ein Verstärker die alltäglichen Hörereignisse und tonalen Dynamiken nicht wie gewohnt auch in der Musik darstellen kann, wird aus anfänglichen Genuss schnell Frust.
Weil Musik nun mal aus Dynamik besteht, egal ob eine Aufnahme dynamisch besser oder schlechter aufgenommen ist, ist es für uns Hersteller eine echte Challenge, das Dynamikverhalten aus der Musik über das komplette Frequenzband durchhörbar - und wenn erforderlich zackig und druckvoll aufrecht zu erhalten, sodass der lauteste Ton, egal bei welcher Frequenz (vom Bass bis zum Hochton), die anderen Töne nicht ausblendet oder unnatürlich überdeckt.
Zu unterdimensionierte, oder einfach schlecht konstruierte Verstärker neigen dazu, zwar eine Bühne noch aufrecht zu erhalten, aber die Dynamik immer in Richtung des lautesten Tons zu schieben. Dadurch geht die Balance zwischen Stimmen und Instrumenten verloren. Die quasi vorgegaukelte unnatürliche Dynamik und Geschwindigkeit, die anfangs zwar Spaß machen kann, wirkt unterbewusst so stressig, dass Musik hören oftmals zur schnellen Ermüdung führt.
Was man noch wissen sollte.
Ganz wichtig beim Aufbau einer HiFi-Kette ist die Integration (nicht nur die Installation) der verschiedenen Geräte. Wir erhalten immer wieder Anfragen von enttäuschten Leuten, die unsere Geräte auf dem Gebrauchtmarkt gekauft haben. Kürzlich hatten wir einen lustigen Anruf von einem jungen Mann, der uns den Klang seines frisch erworbenen gebrauchten Emitter 2 in der Verbindung mit richtig guten Lautsprechern genau so beschrieben hat: Ein klasse Verstärker, unheimlich schwer, extrem hochwertig verarbeitet und klingt sogar einen Tacken besser als meine Partybox.
Unser Tipp an den wirklich charmanten und lustigen Käufer: Den Emitter möglichst nicht auf einen schwimmenden Laminatboden stellen - und sich stattdessen vielleicht ein für HiFi geeignetes Rack besorgen, was ganz sicher auch die klanglichen Qualitäten der restlichen Komponenten zum Vorschein bringt. Bedienungsanleitung runterladen, ggf. die Impedanz an die Quellgeräte anpassen, danach noch ein bisschen an der Lautsprecheraufstellung feilen - und dann wird das auch was mit den Musik hören.
Nach Wochen kam dann seinem Humor entsprechend eine Mail, die wir hier nicht im Wortlaut wiedergeben möchten. Sagen wir es so: Er ist jetzt überaus glücklich und zufrieden mit seiner Musik.
Diese wirklich wichtige Thematik beschreibt auch Roy Gregory in seinem Bericht. Wir werden in nächster Zeit unsere Webseite mit einem hilfreichen Wegweiser zum Thema vervollständigen.
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Links im Zusammenhang dieses Testes, mit dem damaligen Erstkontakt von Roy Gregory und unseren Emitter bei Harry Pearson in Sea Cliff USA.
Nutzen Sie für den deutschen Text die Übersetzungsfunktion ihres Browsers - und haben Sie viel Freude und schöne Stunden mit ihrer Musik.







